Fächenversiegelung stoppen! Antrag der GRÜNEN Fraktion im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz am 8. Juni 2021

Antrag:
Bei zukünftigen Gewerbe- und Wohnbauvorhaben soll das Flächenrecycling Vorrang vor
dem „Bauen auf der grünen Wiese“ haben.
Begründung:
Auf dem Heiligenhauser Stadtgebiet gibt es eine Vielzahl sogenannter Recyclingflächen, die sich als
Gewerbe- und/oder Wohnbauflächen eignen und einer neuen Nutzung zugeführt werden können.
Die Nutzung von Flächenrecycling sollte immer Vorrang vor dem Bauen auf der grünen Wiese haben,
da eine nachhaltige und umweltverträgliche Stadtentwicklung für die Erreichung der gesetzten
Klimaschutzziele Voraussetzung ist.
Der Verlust landwirtschaftlicher Nutzflächen durch Bebauung ist irreversibel, ist also nicht wieder
rückgängig zu machen. In NRW gehen im langjährigen Mittel täglich rund 10 Hektar wertvolle Natur- und
Freifläche verloren.
Erklärtes Ziel der NRW Landesregierung ist es, die Neuinanspruchnahme landwirtschaftlicher
Produktionsflächen zu reduzieren, denn es gehen weiterhin im Durchschnitt 17 Hektar pro Tag an
landwirtschaftlichen Flächen verloren. Dazu bedarf es wirksamer Maßnahmen dies zu begrenzen.
Den Kommunen fällt hier die Schlüsselrolle zu, weil sie bei ihren Entwicklungsplanungen die wesentlichen
flächenrelevanten Entscheidungen treffen, so zu lesen auf der Webseite des Ministerium für Umwelt,
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.*
Wer es mit Umwelt-, Natur- und Klimaschutz ernst meint und Biodiversität fördern will, der muss
vermeidbarem Flächenverbrauch eine Absage erteilen.

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